Wasserball im Lehrter Sport-Verein von 1874 e.V.

Zehn goldene Wasserball-Regeln für den Zuschauer
 
 

Spielfeld: Sieben von bis zu 13 Spielern agieren mit hohen Einsatz auf einem bis zu 30 x 20 Meter (Frauen: 25 x 20) großen Spielfeld, das mindestens 1,80 Meter tief ist, und können in der roten Wechselzone auch ständig ausgetauscht werden. 
 
Spielzeit:
Die neue Spielzeit von 4 x 8 Minuten (bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten) sowie eine fünfminütige Halbzeitpause mit Seitenwechsel (dazu eine Zwei-Minuten-Pause nach dem ersten und dritten Viertel) machen ein Wasserballspiel zu einer runden Sache. Bei Partien auf Bezirksebene gibt es allerdings die „alte“ Spielzeit von 4 x 7 Minuten mit jeweils zweiminütiger Pause.
 
Schnelle Aktionen: Hohes Tempo und wechselndes Spielgeschehen sind Trumpf: Jeder Angriff muß nach spätestens 30 Sekunden mit einem Torschuß abgeschlossen werden. Wird der Wurf von einem Verteidiger ins Toraus abgeblockt, wechselt der Ballbesitz ebenfalls.  
 
Eine Hand: Schnelle, geschmeidige Ballstafetten sind gefordert: Feldspieler dürfen den Ball nur mit einer Hand spielen oder abblocken. Der Ball darf auch nicht unter Wasser gedrückt werden.  
 
Zweikämpfe: Körperkontakt ist ausdrücklich erwünscht: Spieler, den Ball in der Hand halten, können attackiert oder festgehalten werden, und der Ball darf auch aus der Hand geschlagen werden. Innerhalb festgelegter Grenzen sind zusätzlich Positionskämpfe ohne Ball und Vorteilsregeln möglich.
   
Zeitstrafen und Überzahl: Schwerere Verstöße (Halten eines Gegners ohne Ball) werden mit einer 20 Sekunden dauernden Zeitstrafe geahndet. Das daraus resultierende 6-gegen-5-Powerplay in Überzahl entscheidet oftmals ganze Begegnungen und Meisterschaften.
 
Fünfmeterlinie (gelb): Schwere Verstöße im Fünfmeterraum (Vereitelung einer klaren Torchance) führen zu einem Fünfmeterstrafwurf. Von außerhalb dürfen zudem auch Freistöße direkt auf das Tor geworfen werden.  
 
Zweimeterlinie (rot): Auch beim Wasserball geht es geordnet zu: In den Zwei-Meter-Raum darf von den Angreifern nur eingeschwommen werden, wenn sich dort auch der Ball befindet. 
 
Persönlicher Fehler: Jeder Wasserverweis und jeder Strafwurf werden dem schuldigen Spieler als „Persönlicher Fehler“ angeschrieben. Nach dem dritten Eintrag ist für den betroffenen Akteur das Spiel beendet. 
 
Auszeit: Zwei Auszeiten pro Mannschaft von je einer Minute sind oftmals das letzte taktische Mittel und steigen oftmals die Spannung ins Unermeßliche: Zumeist wird im entscheidenden Augenblick die Überzahlformation gebracht. 


 

Das offizielle und komplette Regelwerk gibt es unter:
 www.dsv.de/ourfiles/datein/Regelwerke/WB-Fachteil%20Wasserball-Ausgabe%202006%20geschützt.doc

 

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Seit 2005 nicht mehr erlaubt: Der Block mit zwei Händen.